Baden-Württemberg verbindet seine Universitätsklinika mit dem TI-Gateway von ehex
Unser TI-Gateway wird zur zentralen TI-Infrastruktur für die Universitätsmedizin in Baden-Württemberg: In einer öffentlichen Ausschreibung haben die vier Universitätsklinika Freiburg, Heidelberg/Mannheim, Tübingen und Ulm sowie die zugehörigen Medizinischen Versorgungszentren erstmals ihre Anforderungen gebündelt und gemeinsam den Zuschlag für die TI-Anbindung vergeben.
Ausgangspunkt für dieses Vorgehen ist der gesetzlich vorgegebene Rahmen der Telematikinfrastruktur, der für alle Einrichtungen verbindliche Anforderungen schafft. Diese gemeinsame Ausgangslage nutzen die Universitätskliniken bewusst, um die Umsetzung strategisch abzustimmen, Synergien zu heben und von den Erfahrungen der jeweils anderen Häuser zu profitieren. Ziel ist es, die TI-Anbindung nicht isoliert je Standort zu realisieren, sondern eine gemeinsame, zukunftsfähige Grundlage für die digitale Versorgung zu schaffen.
Im Klinikbetrieb zählt jede Sekunde. Die zugrunde liegende Infrastruktur muss deshalb hochverfügbar und belastbar sein – auch unter maximaler Auslastung. Wichtig ist außerdem die Skalierbarkeit der TI-Anbindung. Viele NutzerInnen, unterschiedliche Standorte und hohe Lasten müssen zuverlässig funktionieren. Das infinity gate ist dafür das perfekte Rückgrat. Entwickelt für komplexe Versorgungsstrukturen, schafft es die Grundlage für einen sicheren, skalierbaren und zukunftsfähigen TI-Zugang. Den laufenden Betrieb übernimmt infinity managed services (ims), Rollout und Support liegen bei unserem Partner evia.
Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die enge Zusammenarbeit mit den beteiligten Universitätsklinika: In gemeinsamen Workshops analysieren wir aktuell die technischen und organisatorischen Anforderungen der einzelnen Einrichtungen. Dieser Austausch ermöglicht es, Erfahrungen frühzeitig zu teilen, Best Practices zu entwickeln und die Umsetzung effizient zu gestalten. Darauf aufbauend entsteht für jede Einrichtung ein passgenaues TI-Setup. Dabei denken wir die Anforderungen von morgen konsequent mit.
Mit dem Projekt entsteht eine leistungsfähige und zukunftssichere Grundlage für die sichere Anbindung klinischer Systeme an die Telematikinfrastruktur, ausgelegt sowohl für heutige TI-Anwendungen als auch für zukünftige Entwicklungen im Umfeld der TI 2.0.
Ziel ist es, den Austausch medizinischer Informationen zu verbessern. Prozesse sollen spürbar schneller und die digitale Zusammenarbeit im Versorgungsalltag spürbar gestärkt werden. Dafür ist eine leistungsfähige digitale Infrastruktur absolut entscheidend. Wenn klinische Systeme reibungslos miteinander kommunizieren, entsteht ein direkter Mehrwert für Versorgungsteams und Patient*innen.